November - die Zeit der Ernte, die Zeit des Abschieds. Novembernebel_Kopie.jpeg

Liebe Freundinnen und Freunde der Kinesiologie, liebe Leserinnen und Leser,

Dieser goldene Oktober schenkte uns noch einmal viel Licht, auch wenn die Tage merklich kürzer werden. Jetzt steigt morgens der Novembernebel auf. Dann ist es viel stiller in der Stadt. Ich mag diese Stille, die auf dem Land noch spürbarer ist als in der Stadt.

Diese Woche kam ich aus der Lüneburger Heide zurück nach Berlin. Zwei Wochen verlebte ich mit meiner Mutter (fast 97 Jahre), um meiner Schwester bei der Pflege zu helfen.
Dieses Erleben ganz in der Gegenwart ist eine besondere Zeit. Das Vergehen von Geist und Kraft ist sichtbar und will doch mit aller Hingabe begleitet werden. Welch eine große Schule des Lebens, mit allen Höhen und Tiefen, die in jeder Mutter-Tochter Beziehung steckt.
Es ist nicht nur einfach und leicht, sondern auch emotional und körperlich anstrengend. Mit meinem Handwerkszeug (Kinesiologie und Meditation) bin ich zentriert und gehe so gut wie möglich mit dieser Zeit und dieser Aufgabe. Viele Entscheidungen müssen gefällt werden und „Neutralität“ gibt es nicht.
Hier in Berlin umfängt mich ein ganz anderes Leben. Ich spüre, wie gerne ich in die kinesiologische Praxis gehe und freue mich über die Sitzungen. Die Welt kann so herzlich sein in dem Moment, in dem ich mein Herz öffne.

Ich wünsche Euch, dass Ihr viele alte Vorstellungen, Erwartungen leicht und mit Freude loslassen könnt; dass Ihr bei Euch bleibt, auch wenn die (Herbst)Stürme des Lebens Euch schütteln.

Eure Christiane Wolfes