Erfolg ist machbar „Nicht Erfolg ist der Schlüssel zum Glück, sondern Glück ist der Schlüssel zum Erfolg.
Wenn du gerne tust, was du tust, wirst du auch erfolgreich sein.“

Albert Schweitzer


Alle Welt redet von Erfolg. Eltern erzählen Anderen von ihren Kindern, dass sie erfolgreich sind. Frau X oder Herr Y ist sehr erfolgreich, heißt es im Gespräch. Erfolg zu haben, erfolgreich zu sein, scheint ein sehr wichtiges Merkmal zu sein.

Aber was ist das wirklich – ERFOLG?

Bei der Suchmaschine Google im Internet ergibt sich folgendes Bild:

Erfolg - 107.000.000 Ergebnisse
Success - 1.180.000.000 Ergebnisse   Stand 5. Juli 2017Stoffsammlung aus dem Kurs Die Dynamik des Erfolgs

Es gibt also ein sehr großes Bedürfnis nach Erfolg .
Während der Beschäftigung mit dem Thema, auch ausgelöst durch meine eigene Kinesiologie Praxis und die Ausbildungskurse, hielt ich Ausschau nach Quellen, die Erfolg auf den unterschiedlichen Ebenen versuchen zu definieren. Die Spannbreite reicht von den so genannten „Geldratgebern“ bis zu geistigen Quellen. Im Allgemeinen wurde Erfolg entweder auf Gesundheit eingeengt oder auf das Geldverdienen.

Erst in neueren Veröffentlichungen wird die Persönlichkeit im gesamten Umfeld mit einbezogen, z.B. bei Stefan Merath. Der Wiener Psychiater und Neurologe Victor E. Frankl legte schon in den 90ziger Jahren die Basis, auf der heute in viele Richtungen, auch in die Kinesiologie mit eingeflossen ist.
 „Unser Dasein erfüllen wir mit Sinn dadurch, dass wir Werte verwirklichen.“
Bei dem Thema Erfolg können wir somit dem  bewussten formulieren unserer Werte nicht ausweichen.

Übereinstimmung von Kernpunkten

Während meiner Recherche zu diesem Thema fand ich folgende Kernpunkte, die immer wieder auftauchen, egal ob in finanziellen Ratgebern oder in spirituellen Büchern zum Thema Erfolg:

 

  • - Kontinuierliches Lernen
    - Streben
    - Die Angst überwinden
    - Verantwortung übernehmen
    - Wissen, dass ich für mein Leben verantwortlich bin
    - Destruktiven Zweifeln keine Energie geben
    - Sich selbst um bestimmte Dinge kontinuierlich kümmern, z.B. Absicherung für die Zukunft, finanzielle Klugheit, wo stehe ich jetzt? Körper, Gesundheit, Freundschaften etc.
    - Aus Fehlern lernen
    - Die Wichtigkeit der inneren Haltung erkennen und mir meiner konkreten Haltung bewusst sein.
    - Was will ich wirklich?
    - Kontinuierliche Ausweitung von Glücksgefühl unabhängig von der jeweiligen Situation

Jeder dieser Punkte fließt in unterschiedlicher Gewichtung mit in die indivuellen Aussage über Erfolg mit ein.

Die persönliche Haltung

Jeder Mensch hat eine innere Haltung, ein inneres Bild, was Erfolg für ihn bedeutet. Dabei kommen verschiedene Einflüsse in diesem Bild zusammen u.a.:

    die Gesellschaft allgemein
    die Herkunftsfamilie
    Persönliche Erfahrungen
    Beruf
    Selbstverwirklichung
    Das Gefühl von Glück
    Ethische Grundlagen und Auffassungen

 Stoffsammlung aus dem Kurs Die Dynamik des Erfolgs siehe Abbildung.

  
Bei vielen Menschen wurde Erfolg von anderen definiert. Sie leben damit gewissermaßen unterschiedlich große Anteile in ihrem Leben, die nicht die ihren sind.
Wird die innere Auffassung, was Erfolg persönliche bedeutet, nicht mindestens zu einem Drittel in Übereinstimmung mit der äußeren Realität gebracht, kann es zu einer tiefen, existentiellen Krise kommen.
„Eine Krise wird erst dadurch zur Krise, wenn die Person in einen für sie unüberwindbaren Selbstzweifel gerät.
Am Selbst zu zweifeln, bedeutet im einfachsten Fall, an den Möglichkeiten einer weiteren Verwirklichung der eigenen Werte zu zweifeln. Im schwersten Fall bedeutet es, am Selbst deshalb zu zweifeln, weil man in der Krise feststellt, die eigenen Werte gar nicht zu kennen. Die Folge eines solchen Zweifels ist die Verzweiflung.“
Je mehr ich aber mich selbst (er)kenne, desto passgenauer wird meine persönliche Definition von Erfolg. Ziel der Dynamik des Erfolgs ist, wirklich zu einem eigenen Leitfaden des Erfolgs zu kommen und ihn zu leben.

Positive Veränderungen geschehen leider nicht immer automatisch.

Wie der Fahrschüler einen Fahrlehrer hat, braucht Veränderung Begleitung und Handwerkszeug. Hier bildet die Kinesiologie eine noch immer unterschätzte Ressource.
Jeder Muskeltest ist ein Teil der Dynamik des Erfolgs. Sein einziges Ziel ist es, durch die Kommunikation mit der Körperintelligenz den Weg zum „Getting better“ zu gehen.
Dazu gehört es auch, seinen scheinbaren „Misserfolgen“ ins Gesicht zu schauen. Denn Misserfolge sind nichts anderes als Schritte auf dem Weg. Oder wie Lama Ole Nydahl es ausdrückt: Die Schritte auf dem Weg sind nicht die Erleuchtung selbst. Aber ohne zu gehen, kommt man nicht ans Ziel.

Jeder Erfolg beginnt an einem Punkt der Balance.

„Wenn du spirituell sehr erfolgreich wirst, jedoch nicht physisch oder materiell, dann bist du nicht mehr in der Balance. Wenn du dich in physischem Erfolg verlierst, dann bist du ebenfalls nicht mehr in Balance.“
Auf diesem Weg die  spirituelle und die materielle Seite von Erfolg zu verbinden, ist mir persönlich wichtig. Denn die Einengung des Menschen auf das Materielle oder auf das Geistige widerspricht dem Potential, dasjeder Mensch in seinem Leben entfalten kann." T.Saraydarian

Machen wir uns also auf den Weg:

Menschen zu Erfolg zu begleiten heißt, die Rahmenbedingungen zu schaffen, dass Menschen den Sinn finden, der für sie mit Erfolg verbunden ist

 1.    Erfolg definieren

Ich weis, das ich erfolgreich bin, in dem ich …..................................................
Ich weis, das ich erfolgreich bin, in dem ich …..................................................
Ich weis, das ich erfolgreich bin, in dem ich …..................................................

Schreibe drei Sätze auf, was Erfolg für Dich bedeutet. Verändere sie so lange, bis sie wirklich stimmig für Dich sind. Das kann ruhig einige Tage dauern, erlaube Dir, die Sätze immer wieder zu verändern. Sei aufmerksam, wie die Sätze in Deinem Leben wirken.
Teste die Sätze mit dem kinesiologischen Muskeltest, balanciere Stressoren mit den Dir bekannten Techniken und Teste erneut. Verändere die Sätze, falls notwendig.


 2.    Das Opfer Gefühl beenden
Wir Menschen lieben es, Opfer zu spielen, Leider!

Es gibt viele Sätze im Alltag, die wir nicht sofort als „Opfersätze“ enthüllen würden:

… Meine Eltern haben mich nicht die Schule besuchen lassen, deshalb bin ich das, was ich heute bin...
… Es gab zu viel Verkehr, deshalb bin ich zu spät...
… Der Nachbar hat schuld daran, dass es mir so schlecht geht...

Sicher fallen Dir eigene Sätze aus Deine Leben ein.

Achtung Gift!

Es kommt noch ein anderer Aspekt hinzu:
Wenn Du sauer darüber bist, was eine andere Person getan hat, übernimmst Du das Gift, dass die andere Person ausgespuckt hat, Das solltest Du nicht tun!

Lass es los, Du solltest Dich nicht hinein hängen. Nehme eine positive innere Haltung (Mitgefühl!) ein und lass das Negative an Dir vorbeigehen.
Die kinesiologische Balance, dieses Gift aus demKörper und den Gedanken zu entlassen ist Teil der persönlichen Arbeit und der Ausbildungskurse

Feiere Deine neue Freiheit und Deinen Erfolg!

 

Dieser Artikel ist ein gekürzter Vorabdruck zum meinem Vortrag auf dem Kinesiologie Kongress in Kirchzarten Ende September 2017